Reaktivierung der Wippertalbahn

Da der nördliche Teil Oberbergs seit Jahrzehnten keinen Schienen-ÖPNV mehr hat, reichte die AfD-Kreistagsfraktion vor allem angesichts der aktuellen Energiekrise folgenden Antrag ein:
 
Die AfD-Fraktion beantragt, dass der Kreistag die Verwaltung damit beauftragt, die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die die Reaktivierung der #Wippertalbahn (Strecke MarienheideWipperfürthHückeswagenLennep) vorzubereiten.
Zeitnah soll dem Kreistag dann das Ergebnis zur Entscheidung vorgelegt werden, um die Studie zu beauftragen.
 
Begründung:
Die Praxis zeigt, dass der Omnibus-ÖPNV für den Nordkreis nicht ausreichend ist.
Hinsichtlich Pünktlichkeit, Geschwindigkeit und Energiebilanz kann der Omnibus-ÖPNV insbesondere auf Strecken weiter als 20 km nicht mit dem schienengebundenen ÖPNV konkurrieren.
Eine Wiederbelebung der Wippertalbahn würde die Zugstrecken KölnLüdenscheid und Bergisches #Städtedreieck direkt miteinander verbinden.
 
In der #Machbarkeitsstudie soll berücksichtigt werden, in welchem Maße Fördermittel von Land, Bund und EU akquiriert werden können, um kommunale Ausgaben in der Angelegenheit gering zu halten.
 
Es ist davon auszugehen, dass die ÖPNV-Nutzung im Nordkreis durch eine neue Wippertalbahn sprunghaft ansteigen wird, ganz im Sinne der gesellschaftlich diskutierten Mobilitätswende und der Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs. Insbesondere vor dem Hintergrund historisch hoher und steigender Treibstoff-Preise ist eine Reaktivierung der Wippertalbahn geboten um den Bürgern so ein attraktives #Nahverkehrsangebot zu bieten.
 
Momentan können im Nordkreis nur Pendler den ÖPNV nutzen, deren Arbeitszeiten im Kernbereich von etwa 9.00 bis 17.00 Uhr liegen.
Beschäftigte in #Schichtarbeit, die sehr früh morgens beginnen müssen oder erst am späten Abend Dienstschluss haben, können aktuell zumeist nicht ohne Gebrauch von P+R-Stellplätzen den ÖPNV im Nordkreis nutzen.
Durch Frühfahrten bereits vor 6.00 Uhr und Spätfahrten bis 0.00 Uhr könnte durch eine neue Wippertalbahn Abhilfe geschaffen werden.
 
Bei den Planungen soll eine elektrifizierte Wippertalbahn parallel zum Rad- und Gehweg entlang der historisch genutzten Strecke priorisiert werden.
Haltepunkte sind möglichst niedrig anzusetzen, um eine eine schnelle Fahrt zu gewährleisten. Haltepunkte in Marienheide, Wipperfürth, Hückeswagen, Bergisch-Born und Lennep wären zu prüfen, weitere müssten durch die Studie begründet sein. Hier käme als saisonaler Haltepunkt für den Tourismus z. B. Bevertalsperre in Frage.
 
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